Was man von hier aus sehen kann

Was man von hier aus sehen kann

Was man von hier aus sehen kann Spagat Banner

Spagat – Theater am Bauhausplatz München – 13. März 2026


Wieder hat sich das Team vom Spagat-Theater mit einem außergewöhnlichen Buch befasst.
2017 erschien „Was man von hier aus sehen kann“ von Mariana Leky und wurde 2022 verfilmt. In den Film hat noch jede Person einen eigenen Darsteller. Dies ist auf der kleinen, und doch so großartigen Bühne, nicht möglich. Hier übernahmen alle Rollen Miriam Haltmeier und Paul Langemann und machten diese Rollen durch Kleidungsstücke erkennbar.

Allein die Mimik der Darsteller zu den einzelnen Personen macht dieses Stück mehr als sehenswert. Die Geschichte von Luise, Martin und Luises Oma Selma, der schon einige Male ein Okapi im Traum erschienen ist und damit den Tod angekündigt hat. Auch dieses Mal ist jeder Einwohner der kleinen Ortschaft mehr als nervös.

Die einzelnen Charaktere sind alle irgendwie miteinander verwoben. Diese Verbindungen bringen viele amüsante Geschichten hervor aber auch vieles zum Nachdenken. Viele Sprüche die oft weltbewegend sind, oder einfach zum Schmunzeln, durchziehen den Abend nicht nur auf einer Leine durch das Theater.

Eine Loopstation untermalt manche Scene mit Geräuschen und mystischen Tönen.

Was man von hier aus sehen kann“ berührt, macht nachdenklich, lässt einen die Außenwelt vergessen. Freundschaft, Liebe, Sehnsucht und der Geschmack von Leben lassen einen auch nach dem Ende der Premiere nicht mehr los und begleitet mit einem Lächeln nach Hause.

Diese Eigenproduktion aus dem Hause „Spagat – Theater ist ein Muss für alle, die etwas Besonderes lieben.

Folgende Charaktere bilden die Dorfgemeinschaft: Luise, Martin, Selma, Elsbeth, Optiker, Peter, Alaska, Frederik, Marlies, Dr. Maschke, Astrid, Palm und ein Okapi.

Darsteller: Mirjam Haltmeier und Paul Langemann
Regie, Textfassung, Kostüm: Florentina Tautu
Outside Eye, Produktionsleitung: Stephanie Tschunko
Bühne, Video Art: Janik Valler
Lichtdesign: Philipp Kolb
Technik: Moritz Haase
Soundexperimente: Greulix Schrank
Regieassistenz: Pauline Mainzer
Produktionsassistenz: Lilly Helmel
Plakatfotos: Gunnar Hämmerle
Szenenfotos: Severin Vogl, Florentina Tautu
Maske: Katinka Wischnewski
Presse: Barbara Fleischmann
Grafik Plakat, Flyer: Lisa Münch

Weitere Vorstellungen im März am 23., 26., 27., 28., 30.
                                                Oktober am 16., 17., 24., 25., 29., 30.
                                                jeweils Beginn um 19 Uhr 30

Dauer: 105 Minuten ohne Pause
Sprache: Deutsch

Weitere Infos und Tickets unter www.spagat-theater.de


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© Der Musikjournalist – Erika Urban // Irrtümer und Änderungen vorbehalten.