Rainhard Fendrich

Rainhard Fendrich und Band

Rainhard Fendrich Tollwood 2026 Banner


Musikarena – Tollwood München – 05. Juli 2026


45 Jahre Rainhard Fendrich und seine Lieder. Sein 19. Studioalbum „Wimpernschlag“ krönt diese lange Zeit und natürlich eine große Tour, welche heute am Tollwood Sommerfestival Halt machte.
Wie bereits am Montag öffneten sich die Schleusen über dem Festplatz und es setzte ein „Starkregen“ ein, der schnell alles unter Wasser setzte – leider auch auf der Bühne. Der Gitarrist Martin Roth stand gefestigt im Regen und versuchte so zu tun, als ginge ihn das alles gar nichts an (Siehe Fotos). Die ungewollte Dusche wurde sehr schnell abgestellt.

Es folgten eine Vielzahl an bekannten Songs. Solche, die man im Herzen liebt, aber auch solche,
die viele gerne mal auf Festzeltbühnen grölt. Für mich ein wenig zu viele „Gröl-Lieder“, aber das ist Geschmackssache. Rainhard Fendrichs Gäste hüpften und sangen bei Liedern wie „Macho Macho“, „Frieda“, „Midlife Crisis“, „Es lebe der Sport“ und viele mehr mit und waren in ihrem Element. Es wurde aber auch ruhig in der Musik-Arena. Einfach zuhören, genießen, dankbar sein, hier sein zu dürfen. „Es tut so weh, wenn man verliert“, „Der Wind“, „Vü schöner is des G´fühl“ und u.a. auch die inoffizielle Österreichische Hymne, die auch Lauda – Air immer spielte, wenn sie im Anflug auf den Heimat-Flughafen waren. Lange hatte Rainhard Fendrich mit seiner Band „I am from Austria“ nicht mehr live gespielt. Zu oft haben die falschen Gruppen dieses Lied falsch eingesetzt, für ihre Zwecke benutzt. Jetzt ist es an der Zeit, dieses Liebeslied an sein Zuhause wieder auf die Bühne zu bringen. Man kann seine Heimat lieben auch ohne Hass! (Zitat R.F.) Ja, viele Künstler zeigen ihre Meinung,
so auch im letzten Lied des Abends. Rainhard Fendrich alleine mit Gitarre auf der Bühne.
„Nie wieder Krieg“. Danach verließ er diese. Zurück blieben fast 6.000 Besucher die eigentlich gerne noch geblieben wären. Nicht nur in dem Zelt, sondern mit sich, denn „Vü schöner is des G´fühl“ nach so einem Konzert, welches man mit sich nimmt.

Bandbesetzung:

Christian Einheller – Percussion
Oliver Hahn – Keyboards
Martin Roth – Gitarren
Christian Seiner – Bass

Setliste:

Vogelfrei
Es tuat so weh, wenn ma verliert
Vü schöner is des G´fühl
Auf und davon
Der Wind
Haben Sie Wien schon bei Nacht geseh´n
Von Zeit zu Zeit
Zwischen Eins und Vier
Die, die wandern
Strada del sole
Nachtzug nach Jesolo
Manchmal denk i no an di
I am from Austria
Kein schöner Land
Tränen trocknen schnell
Schwarzoderweiß
Malibu
Frieda
Midlife Crisis
Schickeria
Blond
Macho Macho
Nur ein Wimperschlag

Zugabe:

Es lebe der Sport
Oben ohne
Weus´d a Herz hast wia a Bergwerk
Hoit mi
Nie mehr Krieg




Fotogalerie des Abends (Wir bitten die teilweise schlechte Qualität zu entschuldigen)



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© Der Musikjournalist – Erika Urban // Irrtümer und Änderungen vorbehalten.