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Sascha Grammel "Keine Anhung" im Circus Krone

Sascha Grammel

Sascha Grammel Banner

Keine Anhung !!!   im Circus Krone München

4 ausverkaufte Abende im Circus Krone München. Sascha Grammel mit seiner Puppet-Comedy macht es möglich. Es ist diese Mischung aus absolut perfektem Bauchredner, eine Prise Magie, sein jungenhafter, verschmitzter Charme und natürlich seine Puppen, die durch ihn zum Leben erweckt werden. Trotz seines Bekanntheitsgrades, welcher das gemischte Publikum jeden Alters in die Vorstellungen lockt, ist Sascha Grammel noch immer der Junge von nebenan geblieben.

Viele Zuschauer stehen bereits lange vor Beginn der Show vor der Bühne, bestaunen die bunten Häuser von Josie der Schildkröte, Frederic Freiherr von Furchensumpf, einer frechen Mischung aus Adler und Fasan, Professor Doktor Peter von Hacke, dessen neue Entdeckungen die Menschheit ganz sicher benötigt und Herr Schröder und Ursula, ihres Zeichens Außerirdische mit oft eigenartigen Eigenschaften und Ansichten, und lassen sich fotografieren oder machen Selfies.

Pünktlich um 20:00 gehen die Lichter aus im Rundbau des Circus Krone und Sascha Grammel betritt die Bühne unter tosendem Applaus. Erst einmal ein wenig warm laufen, hat man den Eindruck, Späße mit den Gästen machen, das gehört dazu.

Als erste Puppe darf Frederic Freiherr von Furchensumpf auf die Bühne. Wie immer unterhält er sich sehr frech und oft auch fast verletzend mit Sascha Grammel - aber er kann ja nichts dafür, Sascha hat den Text ja geschrieben. Heute ist der fasanenartige Adler in die Rolle des Zorro geschlüpft, mit Maske und Hut. Alleine die Mimik des Vogels und die gelassene Haltung Sascha Grammels , dazu die Sprüche die sich leider kaum einer merken kann, weil bereits der nächste Spaß auf der Bühne passiert, beschert dem Publikum Lachtränen.

Vor der Pause gleich das nächste Highlight und sicherlich der Liebling von Allen:
Josie, die Schildkröte, in einem weißen Hochzeitskleid und Schleier. Dieses kleine Wesen weckt in jedem, der sie erleben darf, den Beschützerinstinkt. Die Geschichte ums Heiraten, Fallschirmspringen und um Freundschaft, ist berührend und zugleich voller Humor. Spätestens wenn Josie singt „Willst du mein Freund sein“ stehen die Tränen wieder in den Augen eines jeden im Saal.

Nach der Pause dürfen die neuen Puppen ihre Geschichten erzählen. Herr Schröder und Ursula aus dem fernen Weltall, die schleimige Außerirdische scheußlich finden und Sascha Grammel zeigen, wie wichtig es ist, drei Arme zu haben. Professor Doktor Peter von Hacke, der großartigste Wissenschaftler seiner Zeit, erklärt absolut anschaulich seine neueste Entdeckung: Wasser!
Nicht zu vergessen natürlich das Huhn und die Socke Außer Rüdiger, Figuren, die Sascha Grammel ebenfalls zum Leben erweckt.
Die neuen Puppen schaffen den Zauber von Josie und Frederic nicht, oft wirkt Sascha Grammel von seiner eigenen Spontanität, Witze und Geschichten zu verändern, überrumpelt. Überrumpelt er sich selber oder seine Puppen ihn? In vielen Momenten vergisst man einfach, dass es ja immer Sascha Grammel ist, der hier redet.

Aber Sascha Grammel ist nicht nur Bauchredner. Er kann auch phantastisch mit Bällen jonglieren und umhüllt diesen Teil der Show ebenfalls mit einer Geschichte.
Sascha Grammel ist sichtlich dankbar für das, was ihm sein Publikum entgegenbringt. Für ihn ist es keine Selbstverständlichkeit auf den großen deutschsprachigen Bühnen stehen zu dürfen. Und er hofft sehr, dass er das noch lange machen darf, dass SEIN Publikum ihn noch lange sehen möchte.

Doch das Schönste kommt bekanntlich am Schluss: Für die Zugabe hat sich Sascha Grammel wieder etwas ganz besonderes ausgedacht. MAGIE. Da er ja als Zauberer angefangen hat zeigt er nun, dass er hier nichts verlernt hat.
Alles beginnt mit einem Brief von Josie, in dem sie ihm dankt für ihre Kindheit. Und sie erinnert sich an den roten Ball und an ein schwarzes Tuch. Beides lässt Sascha Grammel unsichtbar über die Bühne schweben. Ein wunderschöner und magischer Moment. Josie´s Brief verschwindet dann ebenfalls und wird, wie von einem Zauberwind, in tausend kleinen Schnipseln in die Luft geblasen, wie Schneeflocken im Winter. Bis weit in den Zuschauerraum hinein verteilt sich das magische Weiß.

Nach der Show bleibt man fast einsam zurück, so sehr wirken die letzten Stunden nach. So viel Fröhlichkeit, Glücksmomente und Träumereien sollte man in kleine Schachteln füllen können, damit man diese Gefühle immer mal wieder zurückholen kann.

 

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© Bericht und Foto: Erika Urban

 

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